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Naturlehrpfad Bílá Opava


   Der Naturlehrpfad Bílá Opava ist ein schöner und auch touristisch anspruchsvoller Weg rund um die Wasserfälle von Bílá Opava. Der Naturlehrpfad beginnt auf dem gelben Wanderweg bei Ovčárna, der mit dem Bus erreichbar ist und in der Kurstadt Karlova Studánka endet. Den Weg können Sie durch virtuelles Reisen HIER durchgehen. Neben mehreren Wasserfällen, zahlreichen Kaskaden und Stromschnellen, Felsformationen und romantischen Ecken des Fichtenwaldes bietet der Naturlehrpfad 5 Informationstafeln und grundlegende Informationen zur Natur in diesem einzigartigen Reservat.

  

   1. Informationspunkt
Der Naturlehrpfad führt durch mehrere Vegetationsstufen. Dies sind vor allem die Parkgrenze des Waldes oberhalb von Barborka und an den Hängen von Praděd, das subalpine Vegetationsstadium mit künstlich gepflanzten Knieholz, das Gebirgsvegetationsstadium von Fichtenwäldern und das Vegetationsstadium von Buchenwäldern. Dieser Weg führt durch das schönste Tal von Jeseníky.

2. Informationspunkt - Velký vodopád (Grosser Waserfall)
Die Höhe des Wasserfalls beträgt 7,9m. Der Fluss mit diesem Wasserfall und den stromabwärts gelegenen Stromschnellen auf diesem Abschnitt von 40 m überwindet einen Höhenunterschied von 16,4 m. Die glasierten Gneisplatten unter dem Wasserfall zeigen die sogenannten "Riesentöpfe", die zum Beispiel aus Mumlava im Riesengebirge oder aus Vydra im Böhmerwald bekannt sind, aber in Jeseníky einzigartig sind. Felsbrocken und Felsplatten sind mit vielen Arten von Algen bedeckt.

3. Informationspunkt - Malý vodopád (Kleiner Wasserfall)
Die Vielfalt der geologischen Struktur des Tals ist leicht zu erkennen. Sein mittlerer und unterer Teil ist anders als der obere Gneisteil aus Quarzit gebildet.

4. Informationspunkt
Bílá Opava entspringt im Sattel zwischen Petrovy kameny und Praděd auf einer Höhe von 1280 m. Die Länge seines Flusses von der Quelle beträgt 13,2 km.

5. Informationspunkt
Das Naturschutzgebiet Bílá Opava wurde 1963 auf einer Fläche von 280 ha zum Naturschutzgebiet Praděd erklärt. Hier sind die ursprünglichen Bestände des Gebirgsfichtenwaldes und in den tieferen Lagen auch die Überreste der ursprünglichen Erlen erhalten geblieben.